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Micro oder Munkiste?

"Ich bin Mikro, zwischen Borke und Baum..." - den Hit von den Dosenfischern kennen wohl mittlerweile alle Geocacher. Aber so beliebt der Song auch ist, so sehr gehen die Ansichten bei dieser Cachegröße auseinander.

Heute im Talk daher mal zwei weltgereiste Geocacher: Armin (Whitesun) aus Oldenburg war wohl fast überall zwischen USA und Japan schon cachen und der Geometer kommt gerade aus Andalusien in Südspanien wieder. Wie siehts denn aus mit den Cachegrößen, der Bewertung und der Cachedichte? Dazu wollen wir heute ein wenig talken.

Im Geocaching-Lexikon gehts es neben dann noch kurz um M wie Mindestabstand - neben anderen M in dieser Sendung.

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Mindestabstand

Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist er wohl kein Thema: Der Mindestabstand von einer zehntel Meile, also 161 Metern um es mal in einer SI-Basiseinheit auszudrücken.

Alle Wegpunkte eines Geocaches, an denen eine Dose oder Hinweis versteckt ist dürfen diese Entfernung nicht unterschreiten. Dies führt regelmäßig zu Schwierigkeiten bei der Freischaltung eines Geocaches durch den Reviewer, denn die Abstände werden nicht schon bei der Eingabe geprüft. Das gibt den Schiedsrichter beim Geocaching zwar einen gewissen Ermessenspielraum, bürdet ihnen allerdings auch einige Arbeit auf.

Natürlich ist es sinnvoll, einen Mindestabstand zu definieren, um die Geocaches und ihre Stationen auf Karten noch unterscheiden zu können und vor allem nicht einen Geocache zu suchen und dann einen anderen zu finden. Allerdings ist die Vorgabe gerade in Ballungsgebieten nicht immer leicht einzuhalten.

Wesentlich umstrittener ist dann noch der Mindestabstand zu Bahnlinien von 45 Metern, da hier die Guidelines (der plattdeutsche Name für die Spielregeln) in der Interpretation nicht ganz eindeutig zu sein scheint.

Jugend wandert zum Geocache

Die Deutsche Wanderjugend kennen die meisten Geocacher nur vom Logo oben rechts auf der Informationsseite "geocaching.de" und dem Geocaching-Portal "opencaching.de" - aber wie ist da eigentlich der Zusammenhang? Und wer ist die Deutsche Wanderjugend überhaupt?

Jörg Bertram ist der Bundesgeschäftsführer dieses Jugendverbandes und zufällig grad für ein Treffen des Deutschen Bundesjugendrings in Berlin. Eine gute Gelegenheit, mit einem kurzem Talk mal so die eine oder andere Frage zu klären.

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Where I go to get lost in Berlin

Keine Sorge - die Amtssprache im Podcast ist weiterhin Deutsch, aber das Hobby Geocaching bringt so seine eigenen Fachbegriffe mit. EW742 ist unser Gast heute in der Sendung und nicht nur an Lostplaces interessiert, sondern hat sich auch mit Wherigo beschäftigt.

Diese von Groundspeak vor einiger Zeit in Kooperation mit Garmin auf den Markt geworfene Geocache-Variante wirkt immer noch nicht ganz ausgereift. Darüber und natürlich über L wie Lostplaces talken wir in dieser Sendung. Dabei gibts natürlich auch den einen oder anderen Tipp an Lostplace-Geocaches, allerdings gibt es davon in Berlin und Brandenburg doch so viele, dass nur einige erwähnt werden können.

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Lostplace

Unter einem Lostplace wird eine "vergessener Ort" verstanden. Meist sind es mit Industrieruinen oder nicht mehr genutzte militärischen Anlagen, auf denen auch Geocaches versteckt werden. Dabei kann der Geocacher selbst auf Entdeckungsreise gehen und die Vergangenheit individuell und hautnah erleben.

Das ist nicht immer ganz ungefährlich und vor allem nicht immer legal, weswegen diese Art von Geocaches auch sehr umstritten sind. Da zur Beschreibung der Lage eines Lostplace idealerweise GPS-Koordinaten verwendet werden steigt auch durch das Geocaching die Bekanntheit solcher Orte stark an. Bestimmte Lostplaces wie die alte Continental bei Hannover, die EIBIA bei Walsrode oder die Beelitzer Heilstätten bei Berlin erlangten mittlerweile Kultstatus.
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