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Geocacher sehen rot

Zwei Events kommen in den nächsten Wochen, auf beiden gilt Geocacher sehen rot! Im Talk diesmal die jeweiligen Organisatoren: Balla & Silly aus Berlin auf dem roten Sofa im Hauptstadtstudio und zugeschaltet aus Bochum Arndt & Merle.

In Berlin findet das Vernissage-Event von Heidis (Silly) Fotoausstellung im Hertie-Gebäude statt. Wann immer es etwas in rot auf der Geocaching-Tour zu sehen gab, drückte Heidi auf den Auslöser ihrer Kamera.



In Bochum ist es das jährliche Nikkelaus-Event, das diesmal aber schon im Vorfeld kontrovers diskutiert wurde. Diesmal soll nämlich im Fackelschein mit roter Mütze ein Gelöbnis für bessere Geocaches abgelegt werden. Organisator Arndt erklärt im Talk kurz, was dahinter steckt.



Im Geocaching-Lexikon ist dann I wie Ignorelist dran - der Ort wo die Caches landen, die man nicht machen möchte.

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Ignorelist

Die Ignorelist ist eine Bookmark-Liste die Groundspeak seinen zahlenden Geocaching-Mitgliedern zur Verfügung stellt. Man kann damit Geocaches aus seiner Wahrnehmung ausblenden. Damit ähnelt die Ignorelist der Watchlist, allerdings tauchen die dann eben einfach bei der "find nearest" Suche nicht mehr auf.
Das kann sinnvoll sein, wenn man beschlossen hat, einen Geocache nicht oder nicht mehr machen zu wollen. Der Owner des Geocaches bekommt einen Zähler angezeigt, wie viele Geocacher von seinem Geocache nichts wissen wollen. Dies wird kontrovers diskutiert - zum einen gibt es dem Owner eine Rückmeldung darüber, wie sein Geocache in der Community ankommt, zum anderen aber auch könnte es zu einem Wettbewerb kommen, seinen Geocache bei möglichst vielen Geocachern auf die Ignorelist zu bekommen.
Der Eintrag einen Geocaches auf diese Blacklist kann wieder rückgängig gemacht werden, indem man die Bookmark-Liste "Ignore" bearbeitet und den Geocache von dieser wieder entfernt. Dies kann insbesondere dann der Fall sein, wenn der Owner des Geocaches ein Einsehen hat und den Geocache etwas verbessert oder entschärft.
Eine weitere Anwendung der Ignorelist ist es, die Geocaches auf die Liste zu setzen, die man selbst mit versteckt hat und daher nicht mehr suchen will. Die konsequente Anwendung der Ignorelist hilft dabei, den Überblick über die Geocaches in der Homezone zu behalten, die man tatsächlich noch machen möchte.

Geocaching-Reviewer

Heute sollen die Reviewer für Geocaches mal zu Wort kommen - es ist nicht grad die Reviewer-Sprechstunde, aber ApproV und Don Rocbeer sind in der Sendung und talken etwas aus dem operativen Geschäft als Reviewer. Wer immer schon mal wissen wollte, wie eigentlich der Weg der Caches von der Wiege bis zur Bahre oder besser vom Report bis zum Archiv ist, erfährt hier vielleicht noch das eine oder andere Detail.



Im Lexikon gehts dann noch kurz um H wie Hasengrill - aber das scheint für unsere Reviewer kein ernstes Thema zu sein ;-)

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Hasengrill

Der Hasengrill hat seinen Namen wohl von der Vorstellung, dass man mit einem kleinen Haufchen Stöckchen ein Feuer in der Natur machen könnte, um darauf einen Hasen oder ein ähnlich kleines Tier zu grillen. Oft wird diese Tarnung eines Geocaches, bestehend aus mehreren klein gebrochenen Ästen, daher auch als Hasentipi oder nur als Grillholz bezeichnet.
Im amerikanischen Sprachraum gibt es die Bezeichnung "unusual pile of sticks" oder abgekürzt "UPS". Als lapidarer Kommentar findet sich auch mal "nature did that", wobei mit Ironie betont werden soll, dass in der Natur die abgebrochenen Äste wohl nie so fallen würden. Aus diesem Grund ist der Hasengrill auch weniger als Tarnung, sonder eher als Spoiler für die Geocacher zu sehen.
Ein Hasengrill findet sich besonders oft bei Geocaches, die an der Wurzel von Bäumen versteckt wurden. Hier sind es inbesondere Eichen, die mit ihren auslaufenden Wurzeln besonders geeignet als Versteck für Geocaches sind. Für Micros in dieser Art Versteck wird gern die Variante Mäusestall verwendet. Als Hint ist hier dann oft "Hagre Jhemry" zu lesen.

Powercachen oder Genusscachen?

Kai977 und Bikenpreusse waren am Wochenende in Hamburg - 134 Geocaches in 4 Tagen, ist das noch Genusscachen oder ist das schon Powercachen? Dieses Thema haben wir heute in der Sendung.



Für G wie Genusscachen wäre dann auch G wie Geometer der passende Talkpartner, den hat aber der Job immer noch mit Überstunden im Griff. Daher zugeschaltet aus Braunschweig: Matthias "matzotti" Neumann, bekennender Genusscacher und dem einen oder anderen sicher bekannt durch seinen Heuhaufen-Podcast. Ganz nebenbei gibts dann auch noch das eine oder andere aus alten Geocaching-Tagen in Berlin zu erfahren.

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