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24C3 in Berlin: Volldampf voraus ins volle Haus!

Internet Der Chaos Communication Congress ist ja so meine Beschäftigung zwischen den Tagen. Da gehts dann seit ein paar Jahren nach Berlin. Im bcc trifft sich dort was in Deutschland an Hackerkultur noch übrig geblieben ist oder sich irgendwie dafür interessiert. Natürlich reise ich schon am Vortag an, ich will ja nicht am ersten Tag in der Schlange stehen, die ganz locker bis zum Alexanderplatz reichen dürfte. Bei 24C3 konnte man wie bisher auch keine Tickets vorbestellen oder gar online ausdrucken wie beim Linux-Tag im ICC.
Abends dann also mal eben schnell los um eine Karte für alle Tage zu kaufen, aber das hab ich mir dann doch verkniffen: Anstehen hat im Osten zwar Tradition, aber hier standen nun die zahlungswilligen Datenreisenden einmal durchs Foyer und wieder zurück in der Warteschlange um sich das Tanzband mit Plombe umlegen zu lassen (genau, keine schicken Schlüsselbänder mit Karte mehr). Die Option sich die mitgebrachte Hardware registrieren zu lassen beschleunigt die Abfertigung dann auch nicht gerade.
Nun ist es auf dem CCC generell nicht erwünscht Fotos zu machen, darum auch kein Bild an dieser Stelle, das kann man sich so gar nicht vorstellen, wie der Andrang da war. Aus dem selben Grund gibts übrigens auch keinen Video-Podcast zum 24C3, obwohl es durchaus ein paar interessante Gesprächspartner gegeben hätte.
Für mich blieb dann immerhin der zweite Tag, wo ich dann sehr schnell 30 Euro in ein tagesgültiges Bändsel umtauschen konnte. Hauptsächlich laufen auf so einem Congress die Vorträge (Video-Recordings), teilweise mit sehr hohem Unterhaltungsfaktor (zumindest für Nerds). Daneben gab es dann auch noch die Workshops wo ich zum erstenmal seit langer Zeit wieder etwas löten durfte. Der FoeBuD gab mir die Möglichkeit aus Kupferlackdraht (davon drei Windungen um eine Flasche des Kult-Getränks Club-Mate gewickelt) und einer SMD-LED einen RFID-Detektor zusammenzubraten. Das ganze kann man dann wie einen Armreif tragen und in der Stadt feststellen wo alles schon RFIDs im Einsatz sind. Nur bei mir passt das gute Stück nicht: Meine Hand ist nämlich zu groß...

Frohes Patch-Fest: SEO-phpBB3 mit KDiff3

Linux Nun gibt es die phpBB3 ja schon seit ein paar Tagen, aber das ist ja nicht die Variante meiner Wahl für meine Foren. Durch die Parameter, die bei der Version der Opensource-Community immer an die PHP-Skripte angehängt werden, kommen Suchmaschinen wie Google damit nicht so richtig klar.
Gut, dass Tobi Schäfer da mal eine sogenannte SEO-Version mit dem Namen phpBB angefertigt hat. Schade aber, dass er grad wohl privaten Stress hat und deswegen mit dem Update nicht hinterherkommt.
Da kann man dann die Feiertage, wenn andere an ihrer Modellbahn schrauben, mal gucken wie man das selbst am komfortabelsten hinbekommt. Es ging also darum, aus dem RC7 den es von phpBB3 gab und der daraus angefertigten SEO-phpBB-Variante herauszufinden, wo da die Änderungen waren und diese dann in das Gold-Release von phpBB3 zu integrieren.
KDiff3
Mit KDiff3 unter Linux hatte ich da vor kurzem zufällig das passende Werkzeug gefunden. Dieses Tool kann verschiedene Quelltexte nebeneinander darstellen. Das könnte zwar der Editor der Wahl auch wenn man ihn mehrfach öffnet, allerdings werden bei KDiff3 die Sourcen so nebeneinander dargestellt, dass der Quelltext inhaltlich zeilenweise abgestimmt wird. Man sieht sehr genau, an welchen Stellen gegenüber den anderen Versionen etwas geändert wurde.
Eigentlich sollte die die SEO (Search Engine Optimization) -Version der phpBB 3.0.0 nun fertig sein. Zumindest die angegebenen Dateien aus der Liste auf Google Code habe ich angepasst. Tatsächlich klappt das aber noch nicht so ganz, auch die SEO-phpBB in der RC7 hat die gleichen Probleme: Die künstlich erzeugten Pfadnamen scheinen etwas Verwirrung zu stiften und die Stylesheets werden so nicht geladen.
Achtung: Die .htaccess muss angepasst werden! Außerdem gibt es bei Abakus noch eine Datei für die Umsteiger von alten Versionen.

Dot Net Entwicklung

Software Microsoft .net (gesprochen: "dot net") ist ein Framework zur Entwicklung von Anwendungen unter Microsoft Windows. Die Softwareplattform umfasst eine Laufzeitumgebung sowie eine Sammlung von Klassenbibliotheken (API). Zunkunftsweisend ist die Unterstützung von Services (angeschlossene Dienstprogramme).

Da die Plattform die Umsetzung des Common-Language-Infrastructure-Standards für Microsoft Windows darstellt ist sie auch nur für Windows ab Version 2000 vollständig verfügbar. In freien Projekten wie z.B. für Linux wird mit z.B. dem Mono-Projekt Teile der ganzen Plattform nachgebaut.

Mit dieser Plattform soll die Entwicklung mit veralteten Technologien wie Win32 ersetzt werden. Außerdem werden viel flexiblere Möglichkeit angeboten auf Betriebssystemfunktionen zuzugreifen. Das Betriebssystem ist nicht mehr durch ein API sondern durch das .net-Framework repräsentiert. Dies ist besonders für die Entwicklung von dot-net-Programmen für unterschiedliche Geräte vorteilhaft, dazu zählen auch PDAs und Mobiltelefone (Handy).

Der dot-net-Entwickler bekommt mit dem dot-net-Framework eine moderne Implementierung des neuen Industriestandards der "Web Services". Damit können verteilte Programme im Internet verteilt genutzt werden. Langfristig ist absehbar, dass die gesamte Software-Entwicklung unter Windows zu einer reinen "Dot Net Entwicklung" werden wird.

Aktueller Stand der dot-ent-Entwicklungist das .NET Frameworks 3.0, mit dem auch die Windows Communication Foundation (WCF) Einzug in das Framework gehalten hat. Hier konnte die Sicherheit im Bereich des .NET Remoting verbessert werden. Vor allem aber die Nutzung der Dienste der Dienste ist nun weiter vereifacht um noch effizienter dot-net-Anwendungen entwickeln zu können.

Für den Einsatz von mit dot-net entwickelten Programmen muss der Anwender sich das .net-Framework als Laufzeitumgebung samt den benötigten Klassenbibliotheken von Microsoft kostenlos herunterladen. Für die Entwicklung mit dot net wird die kostenpflichtige integrierte Entwicklungsumgebung (IDE) in Form des Microsoft Visual Studio .NET empfohlen, von der es auch eine kostenlose Express-Edition gibt.
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