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Agile Software-Entwicklung

Software Agile Software-Entwicklung wird vor allem von IBM mit Jazz als Teamworkplatform für Eclipse vorangetrieben. Bei der agilen Software-Entwicklung wird der gesamte Entwicklungsprozess von Planung und Design bis zu Implementierung sowie Test und Dokumentation mehrfach durchlaufen.

Das Ergebnis entsteht dabei sozusagen inkrementell, schon nach kurzer Zeit entstehen lauffähige Versionen der Software, mit den ausprobiert werden kann, ob sich damit die Anforderungen erfüllen lassen.

Das Feedback der Anwender zu dem jeweiligen Release, das sowohl in den Roll-Out kommen kann als auch nur in einer Test-Umgebung laufen kann trägt dann für die Verbesserung zur nächsten Version bei. Die agile Software-Entwicklung ist mit dem Prototyping vergleichbar, allerdings werden bei der "agilen Software-Entwicklung" lauffähige Programme für den gedachten Einsatz entwickelt und keine Dummys ohne Funktionalität.

Kerngedanke ist dabei, das laufende Programm als wichtiger einzuschätzen als eine umfassende Dokumentation. Die Herstellung des Software-Produkts erfolgt dabei ergebnisorientiert und weniger prozessorientiert. Alle hergestellten Versionen sollen schon so beschaffen sein, dass sie im fertigen Produkt Verwendung finden können.

Projektstrukturplan

Software Der Projektstrukturplan (plattdeutsch: "work breakdown structure") ist die Gliederung eines Projekts in planbare und kontrollierbare Teilaufgaben. In diesem wichtige Element des Projektmanagements müssen alle Tätigkeiten und Aufgaben erfasst sein.

Zusätzlich sollte zumindest eine grobe Zeitstruktur erkennbar sein, indem man Meilensteine setzt und für bestimmte Teilaufgaben festlegt, wann diese abgeschlossen werden.

Die Teilaufgaben müssen dazu in organisatorisch delegierbare Arbeitspakete zerlegt werden. Die Arbeitspakete sind immer die untersten Elemente des Projektstrukturplans und lassen eindeutig erkennen, ob dieser Arbeitsauftrag abgeschlossen wurde oder nicht. Diese Arbeitspakete sind damit die zentralen Steuerungseinheiten im Projekt!

Ein Arbeitspaket beschreibt daher immer eine Aufgabe im Detail und führt zu einem überprüfbaren Ergebnis. Arbeitspakete sind also durch einen definierten "input" und "output" mit dem Projekt verzahnt. Wichtig ist auch, dass sie ganz klar in der Verantwortlichkeit einer Organisationseinheit (Individuum oder Team ist dabei egal) zugeordnet werden kann.

Für das einzelne Arbeitspaket sollte der Zeit- und Kostenbedarf im Vergleich zum Gesamtumfang recht gering sein. So ist eine Steuerung der Kosten für das gesamte Projekt besser durchführbar und die Arbeitspakete werden zu einer Basis für die Kosten-, Zeit- und Ressourcenplanung sowohl für Kapazitäten und Sachmittel als auch für die Ablaufplanung (üblciherweise mit Balkendiagramm oder Netzplan).

Projektziele

Software Ein Projektziel ist ein "nachzuweisendes Ergebnis und vorgegebene Realisierungsbedingungen der Gesamtaufgabe eines Projektes". Das Projektziel gibt allerdings niemals schon den Lösungsweg vor sondern hlält alle Möglichkeiten offen!

Für ein Projekt müssen zwei Arten von Projektzielen unterschieden werden. Sogenannte Oberziele sind strategische Ziele und leitend für das Projekt. Diese Ziele kann man weiter in Teilziele differenzieren, auf dieser Basis entstehen konkrete Handlungsziele, also möglichst quantifizierten Anforderungen. Nur wenn diese erfüllt sind, ist das Projekt erfolgreich abgeschlossen.

Es empfiehlt sich, nicht mit den konkreten Zielen zu beginnen, sondern sich zunächst einmal über die abstrakten strategischen Ziele Gedanken zu machen. Eine mögliche Vorgehensweise dazu ist es, alle Ziele die der Projektgruppe einfallen auf Karten zu schreiben und diese dann auf einer Pinnwand zu clustern. Dabei kann dann eine Hierarchie für die Ziele festgelegt werden.
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